Dienstag, 14. Mai 2013

Fremdherrschaft oder wenn die Wut tobt


Heute hatte ich eine Meinungsverschiedenheit mit einer Kollegin und es kam zu einem Wortgefecht. Sie focht und ich wehrte ab. Ich fühle mich zu Unrecht behandelt, missverstanden und verkannt. Keine Chance zur Klärung!In mir pulsiert ...  die WUT.Sie stürmt auf mich ein und verlangt Zutritt. Zuerst residiert sie in meinem Bauch, wie ein Stein liegt sie mir auf dem Magen und nimmt mir meine Leichtigkeit. Systematisch erweitert sie ihren Herrschaftsbereich. Sie dehnt meinen Hals, dass es mir die Stimme abwürgt und drückt gegen meine Augen. Ich sehe rot. Ihr Imperium expandiert bis in meine Hirnwindungen, jeden Gedanken beherrschend.Es ist, als sei ich außer mir.Ich müsste die Wut von ihrem Thron stürzen, obwohl das „W“ würde genügen. Ohne „W“ ist sie entmachtet. Ich kippe und drehe das „W“. Aus WUT wird MUT. Ich erobere meine Sinne zurück. Mit Mut kann ich Recht schaffen, verändern und (wenn nötig) verzeihen.Der nächste Ärger kommt bestimmt, aber diesmal wird es ein gewaltiger MUTanfall. Jawohl!





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