Mittwoch, 18. Dezember 2013

Vollmond. Ich stehe heute um 6 Uhr in der Küche und schmiere die Schulbrote meiner Kinder. 
Es ist noch dunkel, doch der Vollmond hängt wie eine Laterne über unseren Dorf und blinzelt durchs Küchenfenster.
Als ich zur Arbeit fahre, beginnt es zu dämmern. 
Der Himmel glüht, die Leute hier sagen: "Das Christkind heizt den Ofen ein, um Plätzchen zu backen." (Was das Christkind alles kann!?) 
Die Berge heben sich scharf vor dem roten Himmel ab und noch immer leuchtet der Mond im Rückspiegel.
Das gibt es nur im Dezember  – Sonne und Mond strahlen.

Oftmals erleben wir Gegensätze gleichzeitig, wie Freude und Trauer, Neubeginn und Abschied oder Freimut und Schwermut.
Es ist gut zu wissen, was hinter einem liegt und noch besser, nach vorne zu schauen in den glühenden Himmel.

Von Liebe entflammt neigte sich der Himmel bis zur Erde und Weihnachten vereint die Gegensätze: Himmel und Erde, Gott und Mensch!




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