Donnerstag, 2. Januar 2014

"Na komm, Susanne!"

Skizirkus hin oder her, ich mag die Berge, den Schnee und Skifahren. Dabei habe ich es erst vor zwei Jahren gelernt und mich immer wieder überwinden müssen.
1. Der Sessellift – ich hatte Angst, einen Handschuh zu verlieren oder einen Skistock oder ein Kind.
2. Die Logik – gegen das Tal lehnen, wenn man nicht stürzen will.
3. Der Schmerz in den Oberschenkeln.
Nach jeder Lektion meiner Skilehrerin folgte ihre Aufforderung: „Na komm, Susanne!“
Ein Stück fahren, Korrektur und „Na komm, Susanne!“ 
Gestürzt, Angst vor dem Hang und „Na komm, Susanne!“
Erschöpft, steife Glieder und trotzdem „Na komm, Susanne!“

Solch einen Motivator bräuchte ich auch in anderen Situationen, wenn ich plan- und lustlos vor meiner Arbeit stehe, mich ein Telefonat Überwindung kostet oder ich eine unangenehme Erledigung vor mir hin schiebe. Na komm, Susanne!
Das kennst Du, nicht wahr? Ein Vorsorgetermin vor dem man sich drückt oder eine lästige, aber längst nötige Aufräumaktion oder ein wichtiges Gespräch mit einem schwierigen Menschen.

Manchmal ist es wie beim Skifahren, ins Tal lehnen, um nicht zu stürzen oder eben die Herausforderung annehmen, um anschließend unbeschwerter durch den Alltag zu gleiten.
Na komm, …!“


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