Montag, 7. Juli 2014

Fußball und BuchstabenKunst

Fußball und Buchstabenkunst, geht das? Es geht.

Aus familiären Gründen wurde ich Fußballzuschauer. Dem FCB Siege zu gönnen, ist eine Frage der Integration und dem Deutschem Team den WM Titel zu wünschen, ist eine Frage des Patriotismus. 
Wir verfolgen die Spiele vor dem Fernseher inklusive den Expertenkommentaren von meiner Familie vom heimischen Sofa.

Es gibt einen Moment beim Fußballspiel, der mich rührt. 
Ganz zu Anfang, wenn die Spieler mit einem Kind an der Hand das Feld betreten.
Da marschieren sie ein die teuren Ballkünstler mit konzentriertem Blick und stolzem Gang und die Kinder gehen würdevoll nebenher. Kleine laufende Symbole für Fairness und Respekt.

Kinder sind mehr als nur süüüüüß und niedlich, von ihnen geht eine Unmittelbarkeit aus, denn sie leben im Hier und Jetzt.
"Kindermund tut Wahrheit kund." 

Ich fordere, dass jeder Politiker mit einem Kind an der Hand seinen Diensteid leistet, Entscheidungen trifft und Wort hält.

Kinder sind ein Ausbund an Lebensfreunde. Sie können sich streiten und wieder versöhnen - ganz einfach, weil man nicht gleichzeitig fröhlich spielen und stänkern kann.

Schade, das wir das vergessen, während wir unsere Zukunft planen, für den Urlaub sparen, den Arbeitstag hinter uns bringen und das nächste Wochenende herbei sehnen.
Es gibt das Besondere im Alltäglichen. Vielleicht macht dich ein Kind im vollen Bus, in der Warteschlange beim Bäcker oder lärmend auf der Straße darauf aufmerksam … oder aber beim nächsten Fußballspiel, wenn brasilianische Kinder an der Hand unserer Kicker ins Stadion laufen.




        

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