Freitag, 3. Juli 2015

wenn ich lese





Ein Musiker entwickelt eine sinnliche Beziehung zu seinem Instrument. Er fühlt und spürt es. Es lebt in seinen Händen.








Ein Maler bringt seine Seele auf die Leinwand. Jedes Bild ist einmalig, es lässt sich nicht duplizieren und wenn doch, dann wirkt es leblos.








Wenn ich Geschichten lese, werden meine Figuren lebendig. 

So lebendig, als wäre ich ihnen tatsächlich begegnet. 
Ich fühle, bange und feiere mit ihnen. 





Die Kunst schenkt dem Abstrakten einen Ausdruck, 

ob Liebe oder Freude, Trost oder Mut, Bestimmung oder Begrenzung. 
Die Kunst erlaubt es, zu träumen.







     Herzliche Einladung zu den Juli-Lesungen

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