Freitag, 22. Januar 2016

Interjektionen!!!

Erleichterung. Ausatmen. Gott sei Dank! So huscht es manchen von uns über die Lippen. Eine schwierige Situation gemeistert, knapp einem Unfall entgangen, ein Konflikt gelöst. Die Spannung weicht. Gott sei Dank! Anderen stöhnen ein Oh-Gott! Man ist entsetzt, empört, erzürnt.
In Oberbayern nuschelt man ein Grias God! Ein rascher Gruß kaum inhaltsvoller als ein Hallo. Dabei ist der Ausdruck kein Imperativ, sondern ein Optativ und meint: Möge Gott dich grüßen/ segnen, aber das nur nebenbei.

Ich hatte diese Woche auch ein Interjektions-Erlebnis und zwar in der Fernsehsendung "Gott sei Dank!" des ERF. Ein Magazin, so bunt wie 
das Leben – heißt es in der Programmzeitschrift und das stimmt. 
Viele kreative Menschen wuselten hinter den Kulissen herum. Ein Regisseur wie man ihn sich vorstellt: extravagant und stilsicher, Techniker, die aussahen als übernachteten sie in ihren Kabüffchen, eine Gästebetreuung, die mich umsorgte, wortgewandte Moderatoren, die mir das Gefühl gaben, ein wichtiger Gast zu sein … und noch viel mehr Eindrücke, die ich nicht alle fassen konnte.

Und worüber haben wir gesprochen?
Ja, es ging um mein Buch "Dennoch", aber wir sprachen  auch über Flüchtlinge und Frustrationen. Bald wird es die Sendung in der Mediathek des ERF geben.


mit den Moderatoren Klaus-André Eickhoff und Simone Merz


Keine Kommentare: